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Englischer Garten

Die Grünanlage im Nordosten von München – der Englische Garten – umfasst eine Fläche von 4,17 km². Der Name „Englischer Garten“ rührt daher, weil Friedrich Ludwig von Sckell die Englischen Landschaftsgärten zum Vorbild nahm, um die Grünanlage zu gestalten.

Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde das Gelände auf Anweisung des Kurfürsten von Bayern und der Pfalz, Karl Theodor.

Der Englischer Garten in München ist einer der größten Stadtgärten, die es auf der Welt gibt. Kennzeichnend für den Englischen Garten in München sind die Biergärten, die sich sowohl unter den Münchnern, als auch unter den Touristen einer alljährlichen Beliebtheit erfreuen können.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Englischen Gartens in München zählt aber vor allem der
Kleinhesseloher See mit dem Sckell-Denkmal und dem Seehaus. Der See wurde um 1800 angelegt. Im See, der 86.410 m² groß ist, befinden sich drei Inseln: Die Königininsel, die Kurfürsteninsel und die Regenteninsel. Eine weitere Sehenswürdigkeit im Englischen Garten ist das Rumfordhaus, das 1791 fertig gestellt wurde. Es diente als Offizierskasino, heute befindet sich hier eine Kindertagesstätte. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Chinesische Turm aus dem Jahr 1789/90. Sehenswert ist auch das Monopteros, ein Rundturm im griechischen Stil aus dem Jahr 1836. Unweit hiervor steht das Japanische Teehaus, das anlässlich der Städtepartnerschaft mit Sapporo errichtet wurde.