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Frauenkirche München

Offiziell heißt die Kathedrale des Erzbischofs von München und Freising „Dom zu Unserer Lieben Frau“. Umgangssprachlich wird sie aber Frauenkirche genannt. Rund 20.000 Menschen bietet die Frauenkirche einen Stehplatz.

Das Bauwerk befindet sich in der Altstadt von München und gilt als eines der Wahrzeichen der bayrischen Landeshauptstadt. Die Frauenkirche ist ein Backsteinbau aus der Spätgotik. Der umlaufende Kapellenkranz ist 40 m breit, 37 m hoch und hat eine Länge von 109 m. Der Nordturm hat eine Höhe von 98,57 m, der Südturm eine Höhe von 98,45 m.

Da in der Innenstadt von München der Bau von Gebäuden einer Höhe von 100 m nicht gestattet ist, sind die beiden Türme der Frauenkirche auch von weitem gut zu sehen. Der Südturm der Frauenkirche ist begehbar. Von hier aus kann man weit über München hinaus bis zu den nahen Alpen seinen Blick schweifen lassen.

Die Geschichte der Frauenkirche begann schon um 1240 herum, als die Wittelsbacher,
eines der ältesten Adelsgeschlechter auf deutschem Boden, die über Jahrhunderte hinweg die bayerischen und pfälzischen Herrscher stellten, an dieser Stelle eine Kirche errichteten. Der Grundstein für die heutige Frauenkirche wurde am 9. Februar 1468 gelegt. Nach nur 20 Jahren Bauzeit wurde die Kirche fertig gestellt, wurde aber stetig weiter ausgestaltet.