Marienplatz
Der Marienplatz ist einer der zentralen Plätze in München. Er befindet sich in der Innenstadt von München und ist der Mittelpunkt der Münchner Fußgängerzone. Begrenzt wird der Marienplatz im Norden vom Neuen Münchner Rathaus, im Osten vom Alten Münchner Rathaus. Im Süden und Westen sind es Kaufhäuser und Geschäftshäuser, sowie Gastronomiebetriebe, die den Marienplatz flankieren. Von der Fläche her gesehen ist der Marienplatz rund 100 m lang und gut 50 m lang.
Schon im 12. Jahrhundert als München gegründet wurde durch Heinrich den Löwen ist es der Marienplatz, der das Zentrum und den Mittelpunkt (das Herz) von München bildet. Schon früh wurde auf dem Marienplatz ein Markt abgehalten. Die Marktfreiheit erhielt München letztlich dadurch, dass Kaiser Ludwig der Bayer der Stadt die Auflage machte, dass dieser Platz (damals als Marktplatz bezeichnet) „auf ewige Zeit“ unbebaut bleibt. Schon 1566 wurde der Marienplatz dabei auch zum Mittelpunkt der politischen Macht der Stadt. Offiziell als „Marienplatz“ bezeichnet wurde der ehemalige Getreidemarktplatz am 9. Oktober 1854.
Über die Jahrhunderte hinweg verlor der Marienplatz dabei nichts an seiner Bedeutung. Dies wird auch dadurch klar, dass Kurfürst Maximilian I. eben auf dem Marienplatz die Mariensäule errichten ließ – aus Dank für die Verschonung der Stadt durch die schwedischen Besatzer im Dreißigjährigen Krieg.