Neue Pinakothek

Die Neue Pinakothek befindet sich gegenüber der Alten Pinakothek. Das Kunstmuseum ist Teil des Kunstareals in München und befindet sich in der Maxvorstadt. Zum Kunstareal gehört auch die Pinakothek der Moderne, die Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert zeigt.

Hingegen ausgestellt in der Neuen Pinakothek werden Bilder und Skulpturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zum Teil gehören die Bestände zur Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

Die Neue Pinakothek wurde 1853 von König Ludwig I. von Bayern gegründet. Von vorne herein war geplant dort Kunst zeitgenössischer Künstler auszustellen. Die Neue Pinakothek war somit weltweit die erste Sammlung von damals „moderner” Kunst. Mit der Einrichtung der Neuen Pinakothek wurde der Grundstein gelegt zwischen der heute in deutschen Museums- und Galerienwelt üblichen Trennung zwischen „Alt“ und „Neu“. Seine 1809 begonnen Privatsammlung brachte Ludwig I. daher in den Räumlichkeiten der Alten Pinakothek unter.

Seine eindrucksvolle Impressionistensammlung hat die Neue Pinakothek ihrem ehemaligen Direktor, Hugo von Tschudi, zu verdanken. Ein großer Verlust für die Sammlung ergab sich in den Zeiten des Nationalsozialismus. Vincent van Goghs „Selbstbildnis” wurde 1938 nämlich als „entartet” beschlagnahmt und später verkauft. Bis heute wächst die Sammlung der Neuen Pinakothek von Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert durch Käufe und Stiftungen weiter an.