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Schloss Nymphenburg

Einst Sommerresidenz der Herrscher aus dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher, befindet sich Schloss Nymphenburg heute in Besitz des Landes Bayern. Die einstigen Schlossherren selbst behielten jedoch ein Wohnrecht. Auch der gegenwärtige Chef des Hauses Wittelsbach, Franz von Bayern, lebt auf Schloss Nymphenburg.

Von den Bomben des 2. Weltkrieges auf München bliebt Schloss Nymphenburg weitgehend verschont. Schloss Nymphenburg ist heute eine wichtige Sehenswürdigkeit und wichtige Einnahmequelle für München. Jahr für Jahr kommen mehr als 300.000 Besucher, um das zu besichtigen, was von Schloss Nymphenburg der Öffentlichkeit zugänglich ist. Neben Räumlichkeiten im Schloss selbst ist dies auch der Schlosspark. Erreichbar ist Schloss Nymphenburg sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestelle Schloss Nymphenburg fährt sowohl die S-Bahnlinie 17, als auch die Buslinie 51 an.

Seine Errichtung wurde einst von Kurfürst Ferdinand (als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen) in Auftrag gegeben – anlässlich der Geburt von Max Emanuel, dem lang ersehnten Thronerben. Schloss Nymphenburg war dabei auch Schauplatz der Unterzeichnung des Nymphenburger Vertrag im Jahr 1741, mit dem sich Frankreich, Spanien, Bayern und Sachsen zusammen mit Preußen gegen Österreich verbündeten.

Schloss Nymphenburg beherbergt auch die Porzellanmanufaktur Nymphenburg. Im Südflügel zu finden ist darüber hinaus das Marstallmuseum, sowie das Porzellanmuseum. Im Nordflügel befindet sich indes das Museum Mensch und Natur.