Tierpark Hellabrunn

Eingebettet ins Landschaftsschutzgebiet der östlichen Isarauen im Münchner Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching befindet sich der Tierpark Hellabrunn. Gegründet im Jahr 1911 ist der Tierpark Hellabrunn heute Heimat von rund 14.800 Tieren, bzw. 665 Tierarten. Das Gelände, auf dem ihre Gehege stehen erstreckt sich dabei über 36 ha.

Gute, aber auch schwere Zeiten hat der Tierpark Hellabrunn seit seiner Gründung erleben müssen. Einem der Wahrzeichen des Tierparks Hellabrunn, dem 1914 erbauten Elefantenhaus hat die Zeit aber nichts anhaben können. Erst 1972 wurden neue Gebäude errichtet. Die Schäden, die der Tierpark Hellabrunn im 2. Weltkrieg durch die Bombenangriffe nahm überbrückte man lange Zeit mit Provisorien.

Heute erwarten die Besucher des Tierparks Hellabrunn ein großes Urwaldhaus mit Dschungelklima – Heimat von Gorillas und Schimpansen. Totenkopfäffchen hingegen können in Hellabrunn ihr Gehege verlassen.

Eine Quallenzucht und ein Aquarium, in dem die Piranhafütterung stattfindet, gehören ebenso zu den Attraktionen des Tierparks, wie das Polarium mit Eisbären, Robben und Pinguinen.
Darüber hinaus gibt es im Tierpark Hellabrunn auch ein Katzen-Dschungelzelt. Hier leben Löwen, Jaguare und frei fliegenden Vögeln in einer tropischen Urwaldlandschaft unter einem transparenten Foliendach. Das Glashaus ist hingegen Heimat der Riesenschildkröten von den Seychellen. Wie auch in jedem anderen Zoo, so gibt es natürlich auch im Tierpark Hellabrunn einen Streichelzoo.