Die Münchner U-Bahn

Die Geschichte der Münchner U-Bahn begann zu dem Zeitpunkt, als aus München eine Großstadt wurde und wegen der Olympischen Sommerspiele 1972 die Augen der Welt auf die bayrische Landeshauptstadt gerichtet waren – Anfang der 1970er Jahre.

Eröffnet wurde die Münchner U-Bahn am 19. Oktober 1971. Heute bildet sie zusammen mit der Münchner Straßenbahn (deren Betrieb wegen ihr eigentlich eingestellt werden sollte) heute mit den wichtigsten Teil der Verkehrsinfrastruktur von München. Die Münchner U-Bahnlinien bedienen dabei heute ein rund 100 km umfassendes Streckennetz mit einer großen Anzahl von Stationen. Insgesamt sind es 98 U-Bahnhöfe, die angefahren werden. Mit einer Streckenhöchstgeschwindigkeit von 80 km/h bewegen sich die Münchner U-Bahnzüge dabei kreuz und quer durch die Millionenstadt.

Während die Münchner Straßenbahn nur rund 80 Millionen Fahrgäste im Jahr befördert, sind es pro Jahr rund 336 Millionen Fahrgäste, die die Münchner U-Bahn nehmen, um von zu Hause zur Arbeit und wieder zurück, und von einer Veranstaltung wieder ins Hotel zu kommen.

Die Münchner U-Bahn gilt heute durch ihre flächendeckende Ausstattung mit Fahrtreppen und Aufzügen und ihre abgestimmten Umsteigemöglichkeiten zu den benutzerfreundlichsten U-Bahnen von ganz Europa. Betrieben wird die Münchner U-Bahn von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), die eine Tochtergesellschaft des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) ist.